Bevor Sie mit einer Therapie anfangen, probieren Sie es kostenfrei...

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Re: Bevor Sie mit einer Therapie anfangen, probieren Sie es kostenfrei...

Beitrag von tunnel79 » 2. Mai 2018 18:29

Du hast keine Theorie für die Vokalen ohne Stimme, wie s, f, h. Alles ist über Program Blockaden nach deiner Meinung.Auf diesen Fall hilft mein Theorie, aber dein nicht.

Bei dieser Vokalen gibt es keine Blockaden, alles funktioniert ganz richtig.Aber der Druck ist zu hoch als normal.Wenn es einen freien Weg findet, fließt die Luft bis normal Druck.

In diesem Sinn habe ich vielen geholfen.
Ich mache auch die Probleme mit d, n, j, t,l mit Stift Übung weg.

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Re: Bevor Sie mit einer Therapie anfangen, probieren Sie es kostenfrei...

Beitrag von tunnel79 » 15. Mai 2018 06:43

Die Bestätugung meiner Theorie

Man sieht hier die Stimmbänder nicht genau, aber
schon die enge Öffnungen im Mund.

Wenn die Ausatmung etwa hoch ist und die Bewebungen
nicht richtig sind, dann findet eine Vestöpfung statt.


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Re: Bevor Sie mit einer Therapie anfangen, probieren Sie es kostenfrei...

Beitrag von PetraS » 16. Mai 2018 12:53

tunnel79 hat geschrieben:
2. Mai 2018 18:29
Du hast keine Theorie für die Vokalen ohne Stimme, wie s, f, h. Alles ist über Program Blockaden nach deiner Meinung.Auf diesen Fall hilft mein Theorie, aber dein nicht.

Bei dieser Vokalen gibt es keine Blockaden, alles funktioniert ganz richtig.Aber der Druck ist zu hoch als normal.Wenn es einen freien Weg findet, fließt die Luft bis normal Druck.

In diesem Sinn habe ich vielen geholfen.
Ich mache auch die Probleme mit d, n, j, t,l mit Stift Übung weg.
Es gibt keine Vokale ohne Stimme. Das Wort Vokal heißt Vokal, weil es von VOX (lateinisch Stimme) kommt.
Das, was du meinst, sind Konsonanten und zwar in diesem Falle sogar stimmlose Konsonanten.

Beim Stottern handelt es sich viel weniger um das Problem, isoliert Laute zu produzieren als den Übergang von einem bestimmten Laut in den nächsten zu schaffen.
Dabei spielt es oft eine Rolle, ob der eine Laut stimmhaft und der nächste stimmlos ist oder umgekehrt. Das Stottern tritt dann meistens auf dem Übergang vom Stimmlosen ins Stimmhafte z.B. "schießen", "kaufen", "fallen" etc. Auch noch vor Beginn irgendeiner artikulatorischen Äußerung kann allein der Plan, etwas zu sagen, einen Block hervorrufen.

Gegen genau dieses Problem beim Einsatz des Sprechens (mit oder ohne Stimme) kann die Methode von Dr. Martin Schwartz hilfreich sein. Nicht auf dem Peak des Luftholens beginnt man mit dem Sprechen, sondern nach einem kurzen Ausatmen.

Durch die Konzentration auf diese Kontrolle wird hier der Sprecheinsatz (ich sage bewusst nicht Stimmeinsatz, weil eben nicht immer gleich Stimme beteiligt ist) erleichtert werden.
In aller Regel sind diese Methoden jedoch einer Abnutzung unterworfen. D.h. je häufiger man sie macht, irgendwann funktionieren sie nicht mehr und das Stottern kehrt zurück.

Eine Theorie hilft überhaupt nicht.
Eine Theorie ist eine mögliche Erklärung für etwas, und um sie zu einer Tatsache werden zu lassen, muss sie bewiesen werden.

In deinem Falle braucht sie nicht bewiesen zu werden, denn sie ist durch zahlreiche Versuche, die lange vor dir gemacht wurden, bereits widerlegt.

Aber du brauchst auch keine Theorie!
Je mehr du Theorien zusammenbastelst, umso weniger werden die Menschen, die von den anatomischen Prozessen beim Sprechen Ahnung haben, dir zuhören.
Du machst dich in aller Öffentlichkeit lächerlich - so wie Dr. Martin Schwartz aufgrund seiner falschen Theorie sich disqualifiziert hat.

Du kannst aber gerne behaupten, ich habe dies und jenes gemacht und das hat mir geholfen.
Eine Begründung brauchst du nicht, wenn es funktioniert.

Der Knackpunkt ist, dass du mit dem Wort "wissenschaftlich" punkten willst und das genaue Gegenteil erreichst.

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Re: Bevor Sie mit einer Therapie anfangen, probieren Sie es kostenfrei...

Beitrag von PetraS » 16. Mai 2018 13:00

tunnel79 hat geschrieben:
15. Mai 2018 06:43
Die Bestätugung meiner Theorie

Man sieht hier die Stimmbänder nicht genau, aber
schon die enge Öffnungen im Mund.

Wenn die Ausatmung etwa hoch ist und die Bewebungen
nicht richtig sind, dann findet eine Vestöpfung statt.
Dieses Video ist mitnichten eine Bestätigung deiner Theorie.
Dieses Video ist entstanden im Zusammenhang mit einer Studie, zu der an dieser Stelle viewtopic.php?f=4&t=4509 aufgerufen worden war.

Ziel war es, die muskulären Bewegungen beim Sprechen von Stotternden mit denen von nicht Stotternden zu vergleichen.
Man wusste bereits vorher, dass der Muskeltonus bei Stotternden im Gegensatz zu dem von nicht stotternden Menschen höher ist. Auch kommt es zu krampfartigen Muskelverspannungen an verschiedenen Komponenten des Sprechapparats, wodurch z.B. Tremore an den Lippen entstehen können.

Um all dies von innen sehen zu können, wurde dieses Verfahren entwickelt und Messungen durchgeführt.
Wenn es hierzu demnächst veröffentlichte Ergebnisse gibt, wäre ich gespannt darauf, dass sie hier verlinkt werden.

Verstopfungen gibt es beim Sprechen nie. Sowas bekommt man von falschem Essen oder zu wenig Wasser, und es wirkt sich nie aufs Sprechen aus.
Blocks oder Tremore beim Stottern haben mit dem Atmen per se nichts zu tun.
Dennoch können Atemtechniken den Sprechfluss positiv beeinflussen.
Das Stottern geht dadurch allerdings nicht weg.

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Re: Bevor Sie mit einer Therapie anfangen, probieren Sie es kostenfrei...

Beitrag von tunnel79 » 19. Mai 2018 10:56

Es ist ganz lächerlich, dass ich und alle Anwender mit meiner Methodik das Ziel erreichen, und die anderen es immer noch ignorieren.

Die Leute machen die Ticks mit Atemsübungen weg.Das bedeutet, die Muskeln unter Atemlosigkeit unerwünscht verkrämpt werden, auch Lippen und Zunge.

In diesem Sinn helfen meine Übungen gegen alle Stottern Gründen.

Obwohl man nicht glauben will, ist es weg.Du hast selber mit Hakan Kaplan gesprochen.

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Re: Bevor Sie mit einer Therapie anfangen, probieren Sie es kostenfrei...

Beitrag von PetraS » 19. Mai 2018 20:14

tunnel79 hat geschrieben:
19. Mai 2018 10:56
Obwohl man nicht glauben will, ist es weg.Du hast selber mit Hakan Kaplan gesprochen.
Ja, ich habe mich lange mit Hakan in Istanbul unterhalten.
Aber entgegen deiner Meinung sagt er nicht, das Stottern ist weg.
Er kommt dank der Methode sehr gut klar, er kommuniziert mit jedem und fühlt sich wohl und frei.
Aber er sagt auch, dass er immer noch das Stottern merkt, einige Male am Tag, allerdings macht es ihm nichts aus.

Darum hat er meiner Meinung nach auch sehr gute Voraussetzungen, weiterhin Erfolg zu haben.
Sich allerdings einzubilden, das Stottern ginge einfach so weg, wenn man nur lange genug dies oder das übt, kann zu bösen Rückfällen führen.
Es ist medizinisch einfach falsch, dass das Stottern durch Atemübungen wegginge.

Keiner hat was dagegen, diese Übungen zu machen und keiner sagt, man sollte es nicht versuchen.
Aber den Leuten zu erzählen, dass damit das Stottern weggeht - das bereitet mir sehr, sehr schwere Bauchschmerzen.

Was Tics im Sinne von Mitbewegungen angeht: Mitbewegungen sind Sekundärsymptome des Stotterns, sie können mit jeder effektiven Therapie vollkommen verschwinden und brauchen auch nicht wiederzukommen.
Die Primärsymptomatik, d.h. die Wahrscheinlichkeit, dass der Sprechapparat bei bestimmten Wörtern und unter bestimmten Umständen manchmal nicht mitspielt, ist jedoch in aller Regel nicht einfach so behebbar.
Wie gesagt, es gibt auch Spontanheilungen im Erwachsenenalter - aber die sind die Ausnahme. Und daher darf man niemals zuviel versprechen.
Vor allem nicht Stotternden, die ihr Leben lang von diversen sogenannten Experten ständig nur verarscht wurden.

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Re: Bevor Sie mit einer Therapie anfangen, probieren Sie es kostenfrei...

Beitrag von tunnel79 » Gestern 12:06

Das Ergebnis von Hakan ist erfolgreich und er ist sehr zufrieden, in 6 Wochen es erreichen zu haben.Es ist viel viel besser als 3 Jahre Desensibiliesierung zu machen und überall pseude zu stottern.

Leider hast du immer noch meine Methodik nicht verstanden.Die Atemsübung ist nur der Grund der Methodik.Ich arbeite an Physikalische- und Gefühlsblockaden mit den unterschiedlichen Übungen, um die Person in die Lage zu bringen, damit man ohne Technik und natürlich sprechen kann.

Das macht keine.Die Therapien sagen, dass man die Technik ein Lebenslang anwenden soll.

Ich und meine Mitglieder brauchen keine Technike nach 6 Wochen mit der Methodik.

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